Die Traumreisen
Von magischen Zaubersprüchen über das geheimnisvolle Zuckerland bis hin zur Schatzsuche auf hoher See: In der Aufführung «Traumreisen» begeben sich die Kinder in verschiedene Traumwelten. Dabei begegnen sie ihren Ängsten, lösen Rätsel und erleben gemeinsam spannende Abenteuer.
3. Klasse, Grenchen
Leitung: Chantal Vuilleumier
Theaterpädagogin: Manuela Glanzmann
Mit einer ruhigen und verträumten Stimmung beginnt die Aufführung «Traumreise» Zu Beginn liegen alle Kinder auf dem Boden. Eine ruhige Melodie erklingt, und langsam erwachen sie. Müde stehen sie auf und beginnen mit Pflanzen und magischen Zutaten zu experimentieren. Sie sprechen Zaubersprüche und tauchen gemeinsam in eine geheimnisvolle Welt ein.
Nach einer kurzen Pause entdecken die Kinder einen Zauberer, der mit einem Gehstock über die Bühne läuft. Schon bald fallen sie wieder in den Schlaf. Ein französisches Lied ertönt, und die Kinder bewegen sich im Takt der Musik. Anschliessend treten sie einzeln auf die Bühne und erzählen von ihren Ängsten. «Ich falle und falle», sagt ein Kind. Ein anderes fragt: «Wo sind alle anderen?» Wieder ein anderes berichtet von einem Monster, das immer näherkommt. Die Szene zeigt, dass Träume nicht nur schön, sondern auch beängstigend sein können.
Danach gelangen die Kinder ins Zuckerland. Zunächst trauen sie sich nicht hinein. Ein Troll mit einem geheimnisvollen Schlüssel hypnotisiert Ben und nimmt ihn mit. Seine Freundinnen machen sich sofort auf die Suche nach ihm. Schliesslich treffen sie auf den Troll, der Ben entführt hat. Nachdem Ben nicht mehr hypnotisiert ist, stellt der Troll den Kindern ein Rätsel. Nur wenn sie es lösen, können sie das Portal verlassen. Das Zauberwort lautet «Zuckerfische». Als Belohnung erhalten die Kinder den Schlüssel des Trolls, mit dem sie aus dem Portal entkommen können.
Wieder schläft die Gruppe ein und gelangt in einen neuen Traum. Während Musik erklingt, bewegen sich die Kinder seitwärts über die Bühne. Plötzlich befinden sie sich auf einem Schiff. Der Kapitän begrüsst seine Mannschaft, und die Kinder antworten laut: «Aye, aye, Kapitän!». Nach der Ankunft binden sie das Schiff fest und machen sich auf die Suche nach Nahrung. Zunächst suchen sie nach Fischen, werden jedoch nicht fündig. Stattdessen entdecken sie eine Palme mit einer Kokosnuss, die sie miteinander teilen.
Die Reise geht weiter. Die Kinder folgen Pfeilen auf dem Boden und gelangen zu einem markierten Kreuz. Dort finden sie einen Schatz aus Gold. In der Nähe entdecken sie zudem eine Schatzkarte. Mit ihrer Hilfe finden sie den Weg zurück zum Schiff. Gemeinsam stechen sie wieder in See. Am Ende schlafen sie erneut ein und hoffen, dass dies ihr letzter Traum gewesen ist.
Kommentar von Aleesha
Mir hat die Aufführung «Traumreise» gut gefallen. Die Geschichte war abwechslungsreich und führte das Publikum durch verschiedene Traumwelten. Besonders spannend fand ich die Szenen im Zuckerland und auf dem Schiff. Die Kinder haben ihre Rollen mit viel Engagement gespielt und gut zusammengearbeitet. Man merkte, dass sie sich auf die Aufführung vorbereitet hatten.
Text: Aleesha Muhammad, Kantonsschule Solothurn
Fotos: Rea Thalmann & Lucienne Isch, Kantonsschule Solothurn