Abenteuer im geheimnisvollen Nirgendwo
Eine Gruppe von Freunden will endlich einmal weg von zu Hause. Sie sind sich sicher, dass sie in anderen Ländern ein Abenteuer erleben können, und damit liegen sie auch richtig. Ihre Reise führt sie an viele lustige und teilweise verrückte Orte, wo sie einige neue Dinge entdecken und Wesen kennenlernen.
4. Klasse, Olten
Leitung: Janine Muntwyler
Theaterpädagogin: Gabi Schenker
Die Kinder im Theaterstück finden, dass es in Olten langweilig wird. Sie wollen neue Leute kennenlernen und Abenteuer erleben. Leider haben aber alle noch etwas vor. Doch die letzten sieben Kinder entschliessen sich, allein zu gehen. Sie packen ihre Sachen ein und verabschieden sich von ihren Eltern. Endlich können sie losgehen. Als Erstes reisen sie mit dem Robomobil bis nach Robo City. Dort besuchen sie ein Robotermuseum und sehen verschiedene Statuen. Unter anderem sehen sie dort Albert Robostein. Als Nächstes wollen die Freunde ins Roboterrestaurant. Doch da sehen sie, wie die Roboter Motorsägen mit extra viel Rost und Röntgenbrillen essen, also wollen sie weiter. Sie beschliessen auch noch, die Robofabrik zu besuchen, jedoch gibt es dort eine Fehlfunktion. Die Kinder reisen also weiter.
Als Nächstes kommen sie ins Spiegelland. Dort sind alle gespiegelt. Nur sie wirken fehl am Platz. Egal, in welcher Sprache und mit welcher Frage die Kinder es versuchen, die Kreaturen aus dem Spiegelland geben ihnen keine Antwort. Die Abenteurer reisen weiter ins Missverständnisland. Dort kommt es zu einigen kuriosen Situationen. Zum Beispiel wird dort in Schuhe geblasen oder etwas wird abgeschminkt. Den Kindern gefällt es dort nicht, also gehen sie weiter. Sie erreichen das Gummimenschenland. Dort tanzen alle wild umher, schlagen Räder und machen Brücken. Die Reisenden wollen schnell wieder weiter. Plötzlich liegt vor ihnen eine grosse Schlucht. Zum Glück hat einer ein Seil dabei. Dadurch kommen sie über die Schlucht. Auf der anderen Seite der Schlucht befindet sich aber ein Sumpf. Darin kommen die Abenteurer kaum voran und stecken schliesslich fest. Nur mit Hilfe von Feen kommen sie wieder frei.
Nach all diesen Erlebnissen kommen die Kinder zum Schluss, dass Olten doch nicht so schlecht ist. Denn dort gibt es richtiges Essen, funktionierende Spiegel, weniger Missverständnisse, sich normal bewegende Menschen und keine Sümpfe, in denen man versinkt.
Kommentar von Anja
Ich fand das Theater sehr humorvoll und abwechslungsreich. Besonders toll fand ich es, wie die Kinder immer wieder wechselten, wer Abenteurer ist. Die Situationen wirkten alle sehr abstrakt, aber dennoch waren die Reaktionen der Kinder gut nachvollziehbar.
Text: Anja von Rohr, Kantonsschule OIten
Fotos: Tao Steffen, Esteban Rossier, Fabian Bichsel & Timo Ackermann, Kantonsschule OIten